Über uns

Das Magazin Die Stadtführer*in besteht aus 36 Beiträgen von über 40 Personen, zwischen 14 und 80 Jahre alt, aktiv in allen möglichen Fachbereichen und Städten. Ohne die Mitarbeit und Unterstützung von Kooperationspartner*innen, freiwilligen Helfer*innen und finanziellen und ideellen Fördergeber*innen wäre dies nicht möglich gewesen!

Redaktion

Janka (sie/ihr) ist in Köln aufgewachsen und hat in vier weiteren Großstädten gelebt. Zurzeit studiert sie im Master Schauspieldramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Janka übernimmt Produktionsdramaturgien und arbeitet im theaterpädagogischen Bereich.

Janka, wann macht die Stadt Dich wach?
Wenn mich auf einmal irgendeine Freude packt und ich plötzlich anfange zu rennen, weil ich rennen will. In Köln rennt es sich besonders gut die Moltkestraße runter Richtung Stadtgarten.

Foto (privat): Janka Rheinpark

Katha (sie/ihr) verbrachte ihre Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet. Zurzeit beschäftigt sie sich mit materialistischer Gesellschaftstheorie, arbeitet in einem Buchladen und im Rahmen des Projekts Act Aware. Act Now zu Awareness-Maßnahmen auf Veranstaltungen und bei Versammlungen.

Katha, wo traust du dich, die Augen zu schließen?
Auf dem Friedhof.
Wenn ich dann die Augen wieder aufmache, bin ich umgeben von Symbolen und Namen, hinter denen sich Geschichten und mir unbekannte Lebenswelten verbergen. Dabei ist ein Friedhof kein machtfreier friedlicher Ort. Auch wenn das verkörperte Erleben hier in gewisser Weise zu Ruhe kommt, deuten Position, Größe und Symbolik der Gräber auf Herrschafts- und Unterdrückungsverhältnisse hin.

Foto (privat): Katha Sonne

Sarah (sie/ihr) ist in Hamburg aufgewachsen und pendelt zwischen der Großstadt Köln und dem niedersächsischen Land. Gearbeitet hat sie im Bereich der betrieblichen Gleichstellung und unterstützt derzeit mit diskriminierungskritischer Projektplanung feministische Bildungsarbeit. In Köln studiert Sarah Gender & Queer Studies im Master und streichelt zum Ausgleich Schafe auf dem Land.

Sarah, wann siehst Du die Stadt mit anderen Augen?
Immer dann, wenn ich keinen Blicken ausweichen möchte und auf den Boden schaue, sondern wenn ich mich selbstbewusst und frei fühle. Dann schaue ich nach oben und entdecke nie zuvor Gesehenes.

Foto (privat): Sarah Balkon

Anouchka (sie/ihr) wohnt nach einigen Jahren im (vor allem belgischen) Ausland wieder in Köln. Sie ist Urbanistin und Projekt Managerin für (sozio)kulturelle Projekte. Sie hat in der internationalen Zusammenarbeit Projekte zur nachhaltigen Verkehrsplanung entwickelt, also für eine bessere Fahrradinfrastruktur, multimodale Stadtmobilität, zum Themenkomplex Gender und Verkehr und in partizipativer Planung. Jetzt ist sie selbstständig und schlägt sich weiter durch mit dem Traum, die interdisziplinäre Grätsche zu meistern.

Anouchka, wo ist die Stadt am schönsten? 
Auf der Straße bei gutem Wetter, wenn alles in Bewegung ist und man doch versucht, jedes sonnige Eckchen mit einer Sitzmöglichkeit zum Verweilen zu nutzen.

Foto (privat): Anouchka Gerüst

Grafik

Claudia (sie/ihr) ergänzt das Team im Bereich Grafikdesign. Neben ihrer Begeisterung für Gestaltung interessiert sie sich für gegenwärtige Sozialphänomene, Echokammern, räumliche Wissensvermittlung, Typografie, Künste und feministische Themen. Die Beschäftigung mit Fragen wie “Wie kann eine gleichberechtigte Stadtplanung und -nutzung aussehen?” haben sie zur Stadtführer*in gebracht. Claudia arbeitet als selbstständige Designerin in Köln in den Bereichen Kommunikations- und Ausstellungsdesign. @claudia.stollenwerk

Claudia, an welchen Ort kehrst Du immer wieder zurück?
An den Lenauplatz. Hier ist es meist trubelig und es kommen viele verschiedene Menschen zusammen. Trotzdem ist es ein entspannender Ort, an dem ich gerne verweile und beobachte.

Foto: Marie Hense @mariemonecke